Bei der Eröffnung des “Hauses der Wildnis” in Lunz /See dürfte Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Pernkopf entweder ein Versprecher passiert sein, ihm wurden falsche Zahlen geliefert oder, was wir natürlich nicht glauben können, wurde bewusst die altehrwürdige Ybbstalbahn schlecht geredet.

Sehr geehrter Herr LH-Stv. Dr. Pernkopf, es waren laut einer vom Land NÖ beauftragten Studie im Schnitt 45.000 Fahrgäste, die die Ybbstalbahn rein touristisch nutzten und nicht, wie sie gesagt haben, nur 1.000. Von den über 400.000 Fahrgästen insgesamt pro Jahr, reden wir hier gar nicht! Eine Berichtigung oder Richtigstellung würde die internationalen Bahnfreunde, die Mitglieder der Ybbstalbahn-Vereine und auch die Bevölkerung des Ybbstales sehr freuen. Wir wollen ja alle nur die Wahrheit hören und nicht belogen werden.

Liebe Leserinnen und Leser, genauere Infos dazu gibt es hier zu lesen: Immer diese „Zahlen“ – Gut zu wissen ! (piaty.blog)

Versprecher, falsche Information oder ganz etwas anderes?

Ein Gedanke zu „Versprecher, falsche Information oder ganz etwas anderes?

  • 19. Juni 2021 bei 19:13
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    Landesrat DI Ludwig Schleritzko und Genossen (auch dessen Vorgänger) erweisen sich meiner Meinung nach beständig als Totengräber der Lokal und Schmalspurbahnen! Siehe Weinviertlerbahn, die Strecke ab Absdorf in die Wachau (könnte bis Linz gehen!) und die Waldviertler Schmalspurbahn. Wie ist es dann verwunderlich, wenn dann auch noch die Vereine, die sich um Erhaltung bemühen und Teilstrecken mit bewundernswerter unbezahlter Arbeit wieder hochbringen falsch dargestellt und angefeindet werden! Die völlig den kommunalen (und sozioökonomischen) Wert solcher Bahnen verkennende Verkehrs-Politik in der jetzt dem Klimaschutz verpflichteten Zeit ist erstaunlich, kann doch so der Autoverkehr reduziert werden. Ein positives Beispiel ist am Erhalt der Pinzgauer Schmalspurbahn zu sehen, wo sich der Landeshauptmann und die Bürgermeister weise für den Weiterbestand trotz Unwetterzerstörung eines Großteils der Strecke eingesetzt und so sehr verdient gemacht haben! Daran sollte man sich in NÖ ein Beispiel nehmen, statt verrückte Autobahnen zu planen und mit stinkenden Autobussen die Bahn zu konkurieren!
    Liebe Grüße und guten Mut +Durchhaltevermögen
    wünscht
    Peter

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